Religionsunterricht 2020 im Zeichen der Ökumene

Ökumenischer Unterrichtsgang nach St. Jakob

Ökumenischer Unterrichtsgang nach St. Jakob

Im Religions- und Ethikunterricht werden Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe durchmischt. Wegen der nach wie vor steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Bayern haben die katholische und die evangelische Kirche in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus es ermöglicht, den Religionsunterricht im Klassenverband zu erteilen. Die Schülerinnen und Schüler werden unabhängig von ihrer Konfession gemeinsam unterrichtet. Der Lehrplan richtet sich nach der Lehrerlaubnis der eingesetzten Lehrkraft unter Absprache mit der Lehrkraft der anderen Konfession. Weiterlesen

Persönliche Spiritualität

Der Buchleser von Ernst Barlach (1870-1938)

Der Buchleser von Ernst Barlach (1870-1938)

Die italienische Reformpädagogin Maria Montessori hat sich mit einem Kind darüber unterhalten, wie man richtig lernt. Das Kind sagte: „Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun.“ Daraus hat sich später das selbstbestimmte Lernen in den Montessori-Schulen entwickelt. Es funktioniert, weil Kinder von Natur aus neugierig sind, und weil sie sich nicht gerne von den Erwachsenen bevormunden lassen. Erziehung zur Selbstständigkeit – dieser Gedanke steckt auch im biblischen Gleichnis von den klugen und törichten Frauen auf ihrem Weg zum himmlischen Hochzeitsmahl. Die Lampen der Klugen waren voll, weil sie selbstständig und rechtzeitig ihr Öl angesammelt haben, wie eben auch Kinder ihr Wissen ansammeln. Weiterlesen

Handläufe in St. Sebastian

Treppe am Sebastiansaltar

Treppe am Sebastiansaltar

Die Bronze-Handläufe beim Aufgang zum Altarraum der Stadtpfarrkirche St. Sebastian in Oettingen aus dem Jahr 1965 sind Teil jener zeitgenössischen Altarraumgestaltung, die der Kölner Bildhauer Prof. Elmar Hillebrand (1925–2016) geschaffen hat. Die reduzierte Formgebung der Handläufe sollte dazu dienen, nach Möglichkeit jedem Gläubigen im Kirchenschiff einen unverstellten Blick zum Altarraum zu ermöglichen und dennoch eine Absturzsicherung zum Krypta-Abgang zu gewährleisten. Bei einer Sicherheitsbegehung der Diözese Augsburg im Jahr 2020 wurde dem Geländer jedoch die Verkehrssicherheit abgesprochen, weil die freien Felder etwa den Absturz eines Kindes nicht wirksam verhindern können. Weiterlesen