550 Jahre Sebastiansbruderschaft in Oettingen

Sebastiansstatue von 1762

Sebastiansstatue von 1762

Am 20. Januar 2019 begeht die Stadtpfarrei St. Sebastian das 550-jährige Gründungs-jubiläum der Sebastiansbruderschaft in Oettingen. Die Bruderschaft besteht seit ihrer Gründung im Jahr 1469 und zählt gegenwärtig 218 Mitglieder. Sie ist damit nicht nur eine der ältesten Bruderschaften ihrer Art, sondern eine von ganz wenigen Körperschaften, die seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tag ununterbrochen fortgeführt worden sind. Die Feierlichkeiten beginnen mit einem Festgottesdienst am Sebastianstag in der Stadtpfarrkirche und werden mit der traditionellen Sebastianifeier der Schützen des Ries-Gau Nördlingen am 27. Januar 2019 beendet. Weiterlesen

Wir sind zu Friedensboten berufen

Der verwundete Engel (Hugo Simberg 1903)

Der verwundete Engel (Hugo Simberg 1903)

Als der finnische Maler Hugo Simberg (1873-1917) den Auftrag erhielt, einen Teil der Fresken im Dom von Tampere zu malen, entschied er sich dafür, eine Version seines Ölgemäldes des „Verwundeten Engels“ von 1903 abzubilden. Zentrale Figur des Gemäldes ist ein junger Engel, der auf einer Trage sitzt, die von zwei Jungen getragen wird. Der Engel trägt eine Binde über der Stirn, sein Kopf ist gesenkt und auf den Flügeln finden sich Spuren von Blut angedeutet, ein Flügel ist angeknickt. Weiterlesen

Die Gottesmutter vom Zeichen

Die Gottesmutter vom Zeichen

Die Gottesmutter vom Zeichen

„Znamenie“, Gottesmutter des Zeichens – so nennt die orthodoxe Kirche diese russische Ikone. Der Na­me geht zurück auf ein wunderbares Zeichen, das im Jahre 1170 durch die Novgoroder Ikone geschah. In jenem Jahr beschlossen die Fürsten der Teilfürsten­tümer, nachdem sie sich vereint hatten, das Große Novgorod zu unterwerfen. Ein großes Heer belagerte die Stadt. Die Novgoroder konnten nur noch auf die Hilfe Gottes hoffen. Sie beteten Tag und Nacht. Auch der Erzbischof von Novgorod betete seit der Belage­rung ohne Unterlass in der Sophienkathedrale. In der dritten Nacht spürte er plötzlich ein heiliges Schau­dern, und von der Ikone kam eine Stimme, die ihm gebot, die Ikone der Gottesmutter zu nehmen und auf die Stadtmauer zu tragen. Weiterlesen