Ehingen

St. Ulrich und Stephan Ehingen

St. Ulrich und Stephan Ehingen

Ehingen am Ries ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungs-Gemeinschaft Oettingen in Bayern. Es liegt am Rand des Nördlinger Rieses und gehört zur Planungsregion Augsburg. Ehingen am Ries entstand aus einer alemannischen Gründung und gehörte zum Fürstentum Oettingen. Etwa die Hälfte des Dorfes (wie auch der Weiler Erlbach) gehörte der protestantischen Linie dieses Hauses und nahm deshalb im Jahr 1539 den neuen Glauben an. Neben der anderen Dorfhälfte blieb auch der Weiler Niederhofen beim katholischen Glauben. Seit der Reformationszeit ist die Pfarrkirche von Ehingen eine Simultankirche – neben Illschwang in der Oberpfalz eine der wenigen in Bayern. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Die alte Wehrkirche St. Ulrich und St. Stephan mit ihrem romanischen Kruzifix dient bis heute den beiden Konfessionen der evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Kirchengemeinden von Ehingen als Simultankirche. Der Westturm wurde um 1200 erbaut, das Langhaus im 13. Jahrhundert, der Chor Ende des 15. Jahrhunderts. Die Pfarrgemeinde St. Ulrich und Stephan in Ehingen mit Niederhofen, Erlbach und Heuberg zählt 500 Katholiken. Der katholische Kindergarten hat 50 Kindergartenplätze mit 35 Kindern. Wenige Meter westlich der Pfarrkirche steht auf einer kleinen Anhöhe die katholische Kapelle St. Aloisius. Sie wurde im Jahr 1757  im Weiler Lohe errichtet, 1876 in Lohe abgebrochen und in Ehingen neu errichtet. Im Ortsteil Niederhofen steht die Kapelle “Zu Ehren der Heiligen fünf Wunden”. Sie wurde 1730 erbaut. Zwei Kilometer nordwestlich von Ehingen liegt der Weiler Breitenlohe, der in seiner Marienkapelle eine gotische Pietá beherbergt (siehe unter “Kapellen”).

St. Ulrich und Stephan Ehingen Altarraum

St. Ulrich und Stephan Ehingen Altarraum

Kindergarten und Pfarrheim Ehingen

Kindergarten und Pfarrheim Ehingen

 

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