Grünes Licht für Neubau der Kindertagesstätte

Neubau der Kindertagesstätte St. Franziskus in Oettingen

Neubau der Kindertagesstätte St. Franziskus in Oettingen

Am 25. Juli 2019 stellten Diplom-Ingenieur Anton Ziegelbauer vom Nördlinger Architekturbüro Moser & Ziegelbauer und Stadtpfarrer Dr. Ulrich Manz in der Sitzung des Oettinger Stadtrates die Pläne für den Neubau auf einem angrenzenden Grundstück vor. In einem Bericht von Peter Tippl in den Rieser Nachrichten heißt es:

„Ein zweistöckiges, lang gestrecktes Gebäude mit 40 Metern Länge und etwa 20 Metern Breite wird für künftig drei Krippen- und drei Regelgruppen erstellt. „Wir öffnen unsere Türen für Erziehung, Spaß und Bildung“, so der Leitsatz der Einrichtung. Dies könne im Bestandsgebäude aus den 80er Jahren nicht mehr nach heutigen Anforderungen umgesetzt werden. Nach Bestandsuntersuchungen wäre ein Teilbereich des Kindergartens nicht mehr sanierbar und ein weiterer Teilbereich nur mit immensem Aufwand. Im Bestandskindergarten mit einem großzügigen Außenspielbereich werden jeweils zwei Krippen- und Regelgruppen betreut, den steigenden Kinderzahlen und Betreuungszeiten wird die Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian mit diesem Schritt gerecht. Aus zwei Varianten habe sich laut Anton Ziegelbauer ein Favorit herauskristallisiert. Im Erdgeschoss werden drei Krippengruppen mit weiteren Funktionsräumen, Mehrzweckraum und Speiseraum, ein großzügiges Eingangsfoyer und ein Aufzug für das Obergeschoss platziert. In diesem sind die drei Regelgruppen, eine Terrasse, Personalbereich und Nebenräume untergebracht. Die gesamten Baukosten wurden auf knapp 4,2 Millionen Euro beziffert. Das Erdgeschoss soll laut dem Planer in Massivbauweise erstellt werden und das Obergeschoss in Holzbauweise. Voraussichtlicher Baubeginn sei für Frühjahr kommenden Jahres angepeilt und Mitte des Jahres 2021 soll die Fertigstellung sein. Die Förderanträge bei der Regierung von Schwaben, Landkreis und der Diözese werden laut Stadtpfarrer Dr. Manz gestellt, die Pläne seien mit den Fachbehörden abgestimmt. Erheblich sei laut dem Stadtpfarrer der Anteil der Pfarrei mit etwa 250.000 Euro, dieselbe Summe wird als Zuschuss von der Diözese Augsburg erwartet. Der städtische Anteil betrage nach der vorläufigen Kostenaufstellung etwa 1,9 Millionen Euro und die Differenz von etwa 2,5 Millionen Euro auf die anvisierte Bausumme von 4,2 Millionen Euro werden als Zuschüsse von Staat und Landkreis erhofft. Die kirchliche Trägerschaft und das Zusammenwirken mit der Stadt sei ein Gewinn für die gesamte Stadt. Mit diesem Neubau könne der vom Stadtrat in vorangegangenen Sitzungen festgestellte Bedarf gedeckt werden. Für die SPD-Fraktion stellte deren Vorsitzender Robin Bhattacharyya die richtige Weichenstellung für die Kinderbetreuung heraus, die Stadt habe sich zur Übernahme ihres Anteils mit der Bedarfsfeststellung bereits verpflichtet. Dementsprechend wurde bei der Abstimmung ein einstimmiges Votum für den vom Nördlinger Architekturbüro vorstellten Entwurf gegeben.“

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