Bayerischer Verdienstorden für Schwester Mansueta Peschel

Bayerischer Verdienstorden an Sr. Mansueta Peschel als langjährige Leiterin des Kinderheims Oettingen - Foto Bayerische Staatskanzlei

Bayerischer Verdienstorden an Sr. Mansueta Peschel als langjährige Leiterin des Kinderheims Oettingen – Foto Bayerische Staatskanzlei

Am 22. Juli 2019 hat der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei einer Feierstunde im Antiquarium der Münchner Residenz 58 Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Darunter waren Domkapellmeister Reinhard Kammler, Sr. Mansueta Peschel OSF, langjährige Leiterin des Kinderheims Oettingen, und Benediktinerabt Dr. Johannes Eckert.

Schwester Mansueta Peschel führte über 30 Jahre lang das Kinderheim der Dillinger Franziskanerinnen in Oettingen, in dem Kinder mit Behinderungen gemeinsam mit normal begabten Kindern und Jugendlichen betreut werden. Mit Schaffenskraft und Weitblick, mit großer pädagogischer Kompetenz und außergewöhnlicher Fürsorge schaffte sie ein Umfeld, in dem die Kinder geborgen aufwachsen und bestmöglich auf ihr späteres Leben vorbereitet werden. Sie leistete damit einen äußerst wertvollen Beitrag zur Inklusion. “Der Bayerische Verdienstorden ist eine ganz exklusive Auszeichnung. Nur 2.000 lebende Personen dürfen ihn tragen. Mit ihm ehren wir das vielfältige Engagement von großartigen Menschen, die Bayern einzigartig machen. Bekannte Sportler, Künstler und Wissenschaftler sind die Botschafter Bayerns weit über die Landesgrenzen hinaus. Ehrenamtliche machen unser Land im Stillen stark – ob bei der Pflege daheim, im Verein oder im Elternbeirat. Sie alle sind Vorbilder und Stützen unserer Gesellschaft. Bayern sagt Danke,“ so Ministerpräsident Söder zur Verleihung des Preises. Zum Abschied der Dillinger Franziskanerinnen aus Oettingen im November 2018 erschien auf dieser Homepage ein eigener Artikel.

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